Immobilien in Kanada

Bis zu sechs Monate darf sich ein Tourist in Kanada ohne Visum aufhalten. Da bietet es sich an, sich nach einer Immobilie für diese Zeit umzusehen, ein Ferienhaus etwa oder eine Ferienwohnung sind dann meist teurer, als wenn eine Mietwohnung oder ein Mietshaus genutzt wird. Auch für Auswanderer gilt natürlich, dass sie sich nach einer geeigneten Unterkunft umsehen müssen.

Am besten geschieht das mit einem Makler vor Ort. Dieser kann die interessanten Objekte selbst besichtigen und hat in der Regel selbst einige parat. Wer privat keinen Ansprechpartner, einen Bekannten oder Freund, in Kanada hat, muss sich also auf den Makler verlassen. Teilweise haben die Makler in Deutschland Partner, so dass hier die Verhandlungen vorgenommen werden können.

Immobilien werden nicht nur von Maklern vermittelt, sondern teilweise auch direkt vom Eigentümer angeboten. Das hat natürlich den Vorteil, dass die Maklercourtage wegfällt. Angeboten werden Immobilien verschiedenster Art. So gibt es Lodges und Ranches im Angebot, auch Seegrundstücke werden vermittelt. Villen, Stadtwohnungen, ruhige Häuschen – für jeden Geschmack lässt sich in Kanada etwas finden. Auch, wenn jemand lieber abgeschieden wohnen möchte, wird sich ein Grundstück finden lassen. 

Mietwohnungen werden nur in den größeren Metropolen angeboten, denn in Kanada will man sein eigener Herr sein. Es wird primär gekauft oder gebaut, aber nicht gemietet. Dafür sind die Kaufpreise für Grundstücke aber zum Teil sehr niedrig. So kann es sein, dass ein Haus am See mit eigenem Strand schon für einen Euro pro Quadratmeter zu bekommen ist. Auch sind die Bauvorschriften in Kanada weniger streng, als das in Deutschland der Fall ist.

Kanada ist ein umweltbewusstes Land, in dem bereits seit Jahren verstärkt Wert auf nachhaltige Bautechniken gelegt wird.  Aluminium befindet sich auf dem Rückzug, und trotz des Holzreichtum des Landes wird bei Bodenbelägen immer öfter auf das ökologisch einwandfreie Bambus-Parkett zurückgegriffen. Freunde des umweltbewussten Bauens werden sich in Kanada wohlfühlen und wenig Schwierigkeiten bei der Umsetzung ihrer Ideen haben.

Wichtig zu wissen ist, dass die Regeln des Grunderwerbs in Kanada nicht gleichzusetzen sind mit denen in Deutschland. So sind viele Punkte nicht standardisiert, sondern werden als eigene Klauseln in den Kaufvertrag mit aufgenommen. Wer das nicht beachtet, kann später Probleme bekommen, etwa, wenn Ansprüche wegen verschiedener Mängel an Haus oder Wohnung an den Verkäufer gestellt werden sollen. Die Bindung an den Kaufvertrag bleibt bestehen.