Sehenswürdigkeiten in Kanada

Die Sehenswürdigkeiten in Kanada sind so zahlreich, dass sie an dieser Stelle unmöglich alle genannt werden können. Aber auf einige soll doch eingegangen werden. Jeder Tourist sollte Vancouver, die Hauptstadt des Landes, gesehen haben. Für Urlauber, die sich für Geschichte interessieren, bietet sich ein Besuch von British Columbia an. Hier sind die vielen Gebäude aus der Kolonialzeit zu sehen, die meisten davon sind noch in einem ausgezeichneten Zustand. Victoria schmückt sich mit dem Empresshotel, seinem Wahrzeichen. Die vielen Parkanlagen sind ebenfalls sehenswert. Die Stadt Harbour eignet sich hervorragend für Einkaufswütige.

Für sportlich aktive Urlauber bietet sich Duffy Lake an, hier kann sowohl Winter-, als auch Sommersport ausgeübt werden. Die Stadt Chemainus ist vor allem für Urlauber geeignet, die sich für Kunst interessieren. Die Stadt trägt auch den Namen „Stadt der bemalten Häuser“. An mehr als dreißig großen Fassaden wird die Geschichte des Landes erzählt und zwar in Bildern.

Ein "Muss" für Naturliebhaber ist der Pacific Rim Nationalpark. Der Park steht komplett unter Naturschutz und beherbergt einen seltenen nördlichen Regenwald, der auf Südamerika Rundreisen besichtigten Regenwaldgebieten an Artenreichtum und Wildheit kaum etwas nachsteht. Abentuer Urlauber kommen auf dem West Coast Trail, einer der beliebtesten und schwierigesten Wanderstrecken in Kanada, ganz im Süden des Pacific-Rim-Parks gelegen, auf ihre Kosten. Profis brauchen für die  Strecke im Schnitt eine Woche. Vorplanung ist hier ratsam, denn die Zahl der Wanderer auf dem West Coast Trail ist auf 52 pro Tag limitiert.

Der Fischerort Telegraph Gove besteht aus Häusern, die auf Pfählen gebaut wurden und ist daher nicht eben unbekannt. Hier leben aber nur zwölf Menschen ständig, doch die Touristen bevölkern vor allem im Sommer die Region. Unter anderem können dort Schwertwale an der Küste gesehen werden. Das Dörfchen Alert Bay liegt auf einer kleinen Insel und gehört zum Stammesgebiet der Kwakiutl-Indianer. Hier sind besonders die eindrucksvollen Schnitzereien zu sehen, die ausgestellt werden. Außerdem gibt es bunte Totempfähle zu sehen.

Die Olympiastadt Calgary darf natürlich nicht vergessen werden bei einer Besichtigungstour. In der Nähe gibt es die häufig besuchten Nationalparks Jasper und Banff. In der Stadt selbst gibt es das Olympiazentrum, den Heritage Park, den Calgary Tower oder den Eau Claire Market. Zuletzt sein noch der Maligne Lake genannt. Er ist der größte See hier in den Rocky Mountains und wird von einem Gletscher gespeist. Es werden Erkundungstouren mit einem Boot angeboten.